Wurst jetzt in einer Reihe mit Tabak und Asbest?

Beim Scrollen durch die Schlagzeilen kann einem Angst und Bange werden! Mal sind die Hühnchen mit Giftstoffen verseucht, mal ist Bio nicht gleich Bio.

Jetzt ist laut einer Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Wurst dran – in einer Reihe mit den Krebsgefahren durch Tabak oder Asbest. Ach ja, Schinken ist auch so gefährlich.

Sorry, liebe eGarage-Leser: Ein bisschen Ironie kann man sich an dieser Stelle nicht verkneifen. Natürlich ist eine Salami gefährlich! Verarbeitete Produkte sind es generell, da man nicht weiß, was genau drin ist. Das trifft aber wohl auch auf andere Produkte zu. Und wer macht sich schon die Mühe, die ganzen Inhaltsstoffe haarklein im Supermarkt zu lesen – und dann zu entscheiden: Ooopos, da ist ja der und der Zusatz drin, das kann der Händler für sich behalten.

Und natürlich laufen jetzt die Hersteller Sturm – und wettern: Alles gar nicht so schlimm.

Warum wir uns trotzdem dieses Themas annehmen? Solange Studien auf dem Markt sind, werden sie immer wieder umstritten sein. Das gilt für Untersuchungen zu Wurst und Schinken ebenso wie für andere Lebensmittel.

Was aber die Studien zu E-Zigaretten angeht – da geht ebensolch ein Aufschrei durchs Land, wenn sie bestimmte Vorteile bedienen.

Insofern wäre unser Fazit: Warten wir mal ab! Alles in Maßen genossen wird nicht gleich den Untergang den Abendlandes bedeuten. Und das gilt für Salami wie E-Zigaretten wohl gleichermaßen. Sagt uns keine Studie. Lediglich der gesunde Menschenverstand.