Wieder schwerer und wohl vermeidbarer Dampfer-Unfall

Nun ist es leider mal wieder so weit: Ein Unfall mit einer E-Zigarette macht Schlagzeilen. Ein 29-Jähriger Mann aus der aus der US-Stadt Colorado Springs wurde durch die Explosion einer E-Zigarette schwer verletzt.

Sogar das Rückenmark soll betroffen sein.

Wir wünschen dem Mann natürlich gute Besserung. Es kommt leider immer wieder zu derartigen Verletzungen durch E-Zigaretten, auch wenn sich die Zahl der Unfälle im Vergleich zu den Millionen Dampfern weltweit wohl eher gering ausnimmt. Ersten Berichten zufolge soll ein Produkt der Firma Kangertech in die Luft gegangen sein. Das ist einer der großen, etablierten Hersteller aus China.

Und es gibt bereits Spekulationen über die Unfallursache. Demnach soll der Mann einen „Bedienfehler“ begangen haben.

Wir vermuten: Wahrscheinlich hat er den Akku mit einem zu starken Ladegerät überladen. Zwar sollte es durch eingebaute Schutzmechanismen trotzdem nicht zu einem derart schlimmen Vorfall kommen. Wir können aber dennoch nur unseren bereits mehrfach gegebenen Hinweis nur wiederholen: USB-Ladegerät ist nicht gleich USB-Ladegerät! Die Spannung unterscheidet sich teils erheblich, das ist wohl der Hauptgrund für Unfälle mit E-Zigaretten, wie wir bereits beschrieben haben, und einer, der sich relativ einfach vermeiden lässt.

Das falsche Ladegerät ist auch die Hauptbrandursache, wenn eine E-Zigarette im Spiel war. Das betrifft natürlich auch andere elektronische Geräte und sollte keine Rolle spielen bei der politischen Regulierung der E-Zigarette. Darum müssen sich die Behörden kümmern, die generell für Produktsicherheit zuständig sind.