Werbeverbots-Nachklapp

Wer denkt, das wäre es schon gewesen mit dem Tabakänderungsgesetz, in dem die Werbung auch für E-Zigaretten ab 2020 verboten werden soll, der irrt.




Die für gestern vorgesehene Abstimmung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Zukunft des vom zuständigen Bundesminister Schmidt eingebrachten Gesetzentwurf konnte zwar nicht stattfinden, aber es wird wohl weitergehen.
Zumindest hört man das in Berlin so plätschern. Und zwar am Dienstag, den 8. November.

Da scheint sich jenseits der Unionsfraktion auch schon ein kleiner GroKo-Dissenz anzukündigen.
Während der MdB und Wirtschaftsexperte Marcus Held von der SPD bei der eGaragen-Veranstaltung insight sich gegen Werbeverbote für das Dampfen aussprach (nachzulesen und zu hören hier: Von Ablehnung bis Zustimmung – die E-Zigarette trifft im Bundestag auf Freunde wie Skeptiker), appelliert jetzt der suchtpolitische Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Burkhard Blienert an die Unionsfraktionskollegen, ja nicht dem Drängen der Tabaklobbyisten zu erliegen und einen Rückzieher beim Werbeverbot zu machen, wie die Ärztezeitung App meldet.

Schade, dass sich die Kollegen der SPD nicht miteinander austauschen, sonst würde der Abgeordnete Blienert wissen, dass Rauchen nicht gleich Dampfen ist.

Wir bleiben dran und informieren weiter, denn Werbung ist nicht nur Marketing, sondern auch Produktinformation.

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