US-Behörde erteilt IQOS Marktfreigabe

US-Behörden haben Philip Morris International grünes Licht erteilt, seinen Tabakerhitzer auch in den USA anzubieten.




In einer Mitteilung der zuständigen FDA hieß es, IQOS sei in der Lage, einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit zu leisten. Allerdings seien strenge Auflagen erteilt worden, damit das Gerät und seine Tabaksticks nicht in die Hände Minderjähriger gelangen könnten. Auf die Freigabe der FDA war mit Spannung gewartet worden. Nach einem erfolgreichen Testlauf in Japan, wo allerdings nikotinhaltige E-Zigaretten nicht erlaubt sind, ist Philip Morris bislang mit IQOS nicht den firmeneigenen Erwartungen gerecht geworden. Von Dampfern werden Tabakerhitzer skeptisch gesehen, Philip-Morris-Experte Alexander Nussbaum hatte das Gerät jüngst in einem Interview mit eGarage gegen Kritik verteidigt.

André Calantzopoulos, der Vorstandschef von Philip Morris, sagte angesichts der Freigabe, dies sei „ein wichtiger Schritt für die circa 40 Millionen amerikanischen Männer und Frauen, die rauchen“. Mitch Zeller von der FDA betonte allerdings, die Entscheidung der FDA bedeute keineswegs, dass die Geräte „sicher“ seien. Raucher, denen das Tabak-Aus schwerfalle, könnten allerdings auf Alternativen zurückgreifen wollen. Noch nicht entschieden ist, ob die FDA Philip Morris erlaubt, IQOS als „sicherer“ im Vergleich zu herkömmlichen Tabakzigaretten zu bewerben.