Und jetzt?

Gestern hat nun – wir berichteten – der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft getagt, sich über von der Zigarettenindustrie geforderten Fristverlängerung für die Schockfotos ausgetauscht und hat beschlossen.




Die schaffen das – und zwar fristgerecht zum 20.Mai 2016. Na dann, ab an die Drucker. Heute nun stimmte der Bundestag in 2. und 3. Lesung darüber ab.

Ach, nein vorher gibt es noch Heulen und Zähneklappern – und mit Dreck auf einen Hersteller schmeißen, der entgegen der allgemeinen Industriemeinung immer verlauten ließ: Wir schaffen das auch fristgerecht.

Damit fiel er den Konkurrenten zwar in den Rücken, machte aber lieb-Kind-Politik in Berlin. Und da er nicht nur der Hersteller ist, der den alten Zigarettenverband durch seinen Austritt sprengte, sondern immer auch noch Marktführer und seit Tagen bundesweit mit neuen Plakaten ohne Markennennung, aber mit abstrusen „englischen“ Fragen zu Lifestyle das Land überzieht und beglückt, muss Philip Morris der Buhmann sein: „Wir schaffen das – nicht“: Angie-Zitat andersrum.

Damit ist jetzt noch mehr Ärger in der Zigarettenindustrie eingeplant und eingepreist und nachlesbar wie hier in der gemeinsamen Presseerklärung von Zigarettenindustrie und Rauchtabakindustrie: „Rabenschwarzer Tag für die deutsche Tabakwirtschaft“ / Bundestag beschließt Lex Philip Morris