„Tabak-Richtlinie ist ein bürokratisches Monstrum“

Zugegeben: Die Überschrift ist toll! Wir haben sie der gestrigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung entnommen. Zwar ist der Satz erst bei uns zur Überschrift geworden. In der FAS ist es noch ein Zitat aus einem Interview.

Es ist ein Interview mit Patrick Engels, er ist einer der Geschäftsführer von Pöschl Tabak.

Nun will es der Zufall, dass dieses Interview tatsächlich noch nicht online verfügbar ist. Tja, so etwas gibt in digitalen Zeiten auch noch. Zitieren wir daraus in großem Umfang, dann könnte man eGarage einen Verstoß gegen das Urheberrecht vorwerfen. Verweisen wir auf die gedruckte Ausgabe der FAS, dann wird man nun – nach dem Sonntag – an vielen Kiosken dieser Republik in die Röhre schauen.

Bleibt uns also nur der Verweis auf die Kernaussage (oder eine der Kernaussagen des Interviews): Es geht um die Freiheit, selbst entscheiden zu können, ob man Tabak raucht oder nicht. Allerdings sind Verbote da nicht der richtige Weg. Denn das lockt schneller als einem lieb sein kann Menschen auf den Plan, deren Tun nicht immer legal ist.