Studie zur Gefahr für die Jugend sagt wenig aus

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Stark Nikotinabhängige sind stark nikotinabhängig: Viel mehr als dieser reichlich banale Zirkelschluss lässt sich aus einer neuen Studie, die gerade eben in der renommierten Fachzeitschrift „Pediatrics“ veröffentlicht wurde, nicht ablesen.




Auch wenn man davon ausgehen kann, dass die Gegner der E-Zigarette diese Untersuchung argumentativ nutzen werden. Kurz beschrieben: Die Forscher, unter anderem von der University of Southern California, stellten fest, dass vor einigen Jahren (die Datengrundlage stammt aus 2015 und 2016) junge Menschen, die starke E-Zigaretten („Mods“) nutzten, bei einer zweiten Befragung mehr Zigaretten rauchten (sofern sie überhaupt rauchten) als die Nutzer von schwächeren E-Zigaretten („Pens“). Rund sechsmal so viel soll es gewesen sein.

Ursächlich ist damit kaum etwas beantwortet, vor allem nicht die Frage, ob E-Zigaretten eher vom Rauchen abhalten oder es befördern. Dieser Frage hatte sich eine Studie jüngst gewidmet, die versuchte, mit statistischen Mitteln die Kausalität zu ergründen. Das Ergebnis, über das eGarage berichtete: Im Gegensatz zur Suggestion, die die neue Studie betreibt, fangen weniger junge Menschen an zu rauchen, wenn sie E-Zigaretten probiert haben.