Studie: Steuern beeinflussen Umstieg aufs Dampfen

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Eine neue Studie aus den USA kommt zu dem Schluss, dass Besteuerung einen deutlichen Einfluss auf den Wechsel von Tabak- zu E-Zigaretten hat.




Die Untersuchung, die nur in einer Zusammenfassung öffentlich verfügbar ist, basiert auf zwei Datenbanken, dem Behavioral Risk Factor Surveillance System und dem National Health Interview Survey. Laut den Forschern, die unter anderem im National Bureau of Economic Research angesiedelt sind, zeigten die Auswertungen, dass „höhere Zigarettensteuern den Gebrauch von Zigaretten reduzieren und E-Zigaretten-Gebrauch stärken“.

Umgekehrt gilt das gleiche für die Besteuerung von E-Zigaretten. Je höher diese sei, desto mehr konventionelle Zigaretten würden genutzt und im Gegenzug weniger E-Zigaretten. In gewissem Maß seien die beiden Produkte also Substitute. Die Stärke dieses Effekts haben die Forscher ebenfalls berechnet: Demnach hebt eine Steuer von 1,65 US-Dollar pro Milliliter E-Liquid die Zahl der Raucher um ein etwa ein Prozent, was in den USA 2,5 Millionen Raucher wären.

In Deutschland und Europa rückt die Besteuerung von E-Zigaretten über die üblichen Handelssteuern hinaus zunehmend in den Fokus. Wie eGarage berichtete, setzen sich im Bundestag insbesondere die Grünen für eine Besteuerung ein.

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