Studie: IQOS hat Zahl der Raucher in Japan gesenkt

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Wie hat sich die Einführung des Heat-not-Burn-Produkts IQOS in Japan auf die Zahl der Raucher ausgewirkt?




Dieser Frage ist eine Untersuchung nachgegangen, die jüngst im renommierten Fachblatt „Tobacco Control“ veröffentlicht wurde. Die Autoren nutzten für die Antwort die Möglichkeiten der Statistik und die Tatsache, dass IQOS zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen japanischen Regionen eingeführt wurde. Mit dem Markteintritt sanken jeweils auch die Zigarettenverkäufe – und zwar „signifikant“. Damit ist gemeint, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um einen Zufall handelt. Ob es einen Effekt für die Gesundheit gab und wie hoch dieser ausfiel, konnten die Forscher aber nicht beantworten, darauf weisen sie extra hin.

In Japan ist IQOS, das vom Tabakriesen Philip Morris entwickelt wurde, relativ erfolgreich. Auch, weil dort der Verkauf und Handel von nikotinhaltigen E-Zigaretten-Liquids verboten ist. Eine vergleichbare Studie für E-Zigaretten gibt es leider nicht, weil der Markteintritt deutlich unpräziser zu beziffern ist. IQOS verbrennt Tabak nicht, aber verkokelt ihn, während E-Zigaretten ganz ohne Tabak auskommen. Bisher haben Studien ergeben, dass auch das Heat-not-Burn-Produkt die Gesundheitsrisiken im Vergleich zum Rauchen senkt, der Umstieg aufs Dampfen hat allerdings wohl noch einen stärker positiven Effekt.