Rauchstopp-Studie: E-Zigarette schneidet sehr gut ab

Das wird den Befürwortern von pharmakologischen Ausstiegsprodukten zum Rauchstopp nicht wirklich gefallen können, die E-Zigaretten war nahezu dreimal erfolgreicher.




Schon wieder haben die Engländer sich mit dem Thema beschäftigt: Was unterstützt den Ausstieg aus dem Rauchen besser und nachhaltiger, die Nikotinersatzprodukte wie Nikotinspray, -kaugummi oder -pflaster oder der Gebrauch von E-Zigaretten.

Bei einer randomisierten Studie, bei der auch wieder Prof. Peter Hajek federführend dabei war, mit 135 Rauchern wurde diesen entweder Nikotinersatzprodukte für acht Wochen zur Verfügung gestellt (67 Probanden) oder E-Zigaretten mit der entsprechenden Menge an Liquids (68 Probanden), wie die Medical Tribune berichtet. Ziel sollte seine Reduzierung des Konsums von Tabakzigaretten um 50 Prozent sein, bestenfalls der totale Rauchstopp.

Und dann die freudige Überraschung: 18 Teilnehmer der Studie gleich über 26 Prozent konnten das primäre Ziel, nämlich die Reduzierung des Rauchens um die Hälfte erreichen, 13 andere, das entspricht einem Prozentsatz von über 19, kam sogar ganz vom Glimmstängel weg.

Die Bilanz bei den Nikotinersatzprodukten sah da weniger erfolgreich aus: Nur sechs Prozent konnten ihren Konsum halbieren und nur drei Prozent ganz mit dem Rauchen aufhören.

Die Forscher erkannten bei den Dampfern auch eine höhere Motivation als bei den Nutzern der Pflaster, Kaugummis und Spray, was diese auch auf die orale Nutzung, das habituelle Verhalten, zurückführen, wie es in der Publikation der Studie heißt. Zum Original geht es hier.

Nachtrag: Demnächst erscheint bei eGarage wieder ein exklusives Interview mit dem britischen Forscher Hajek von der Queen Mary University in London.

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