Raucherpolitik paradox

Als Ex-Raucher oder als ganz normaler Verbraucher sind wir ja schon an total verwirrende Regelungen gewöhnt, die uns vor den bösen Industriebossen und deren unbedingten Verkaufswillen schützen wollen.

Oftmals wird dabei seitens der Politik einfach über das Ziel hinausgeschossen wie bei der sogenannten „Ampel“ bei Lebensmitteln.




Aber jetzt wird es ganz verrückt: nur noch wenige Wochen trennen uns vor den Schockfotos auf den Zigarettenpackungen. Aber gleichzeitig sollen alle Angaben auf den Packungen zu dem, was drin ist, wie Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid entfallen. Hä? Die aufgedruckten Werte, die seit 2002 drauf sein müssen, helfen auch bei der Orientierung des Konsumenten. Der Geschäftsführer der Zigaretten, Jan Mücke, meint: jeder Joghurtbecher sei besser gekennzeichnet als die Zigaretten, wie in der Presseerklärung steht: Ab Mai 2016 keine Teer-Nikotin-Kohlenmonoxid-Angaben mehr auf Zigarettenschachteln DZV: Informieren statt Schockieren – Verbraucherschutzpolitik muss zurück zum mündigen Bürger

Na, da schreit jemand nach zu wenig Regulierung. Und verweist auf paradoxe Regelungen – das hätte man mal früher machen sollen. Dann wäre der Verbraucher auch besser informiert als nur geschockt gewesen.