Präventionsgespräch zur E-Zigarette geht in die 2. Runde

Prof. Dr. med. Martin Storck vom Klinikum Karlsruhe organisierte und moderierte das 2. Karlsruher Gesundheitsgespräch (Foto: Klinikum Karlsruhe; Baden TV)

Das Karlsruher Präventionsgespräch zum Rauchstopp und zur E-Zigarette geht an diesem Mittwoch, dem 3. Februar, in die zweite Runde – und wird sogar live auf Youtube übertragen (unter diesem Link).




Los geht es für 1,5 Stunden um 15.30 Uhr. „Rauchentwöhnung – Utopie
oder machbar?“ lautet die Überschrift, unter der fünf Gäste und der Moderator und Organisator, Prof. Martin Storck, Gefäßklinikdirektor des Klinikums Karlsruhe, diskutieren.

In der Einladung heißt es, das Thema Rauchstopp werde „aus suchtmedizinischer, aber auch toxikologischer, kardiovaskulärer und pneumologischer Sicht beleuchtet“. Ein aktueller sogenannter Cochrane Review habe die wissenschaftlichen Erkenntnisse jüngst zusammengefasst (eGarage berichtete).

Neben Storck sind weitere hochrangige Expertinnen und Experten mit dabei: Ute Mons, Professorin für Kardiovaskuläre Epidemiologie des Alterns der Uni Köln, Prof. Knut Kröger, Chefarzt Klinik für Angiologie des Helios Klinikums Krefeld, Elke Pieper vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Tobias Rüther, Suchtexperte der LMU München und schließlich Thomas Hering, Facharzt für Pneumologie aus Berlin. Größtenteils wird coronabedingt digital zusammengeschaltet.

Auf jeweilige Fachvorträge folgt eine Diskussionsrunde. Unter anderem wird Hering über die Frage berichten, ob bei der schweren Lungenerkrankung COPD E-Zigaretten eine Option seien und Mons sich der Frage widmen, welche Rolle dem Dampfen bei der Krebsprävention zukommt.

Das erste Präventionsgespräch vor fast genau einem Jahr war auf „gute Resonanz“ gestoßen, wie es in der Einladung heißt. eGarage hatte es ausführlich dokumentiert. Auch dieses Mal werden wir uns der Veranstaltung widmen.