Österreichs E-Zigarettenhändler nach Urteil erleichtert

Wir haben schon darüber berichtet: In Österreich ist das geplante Verkaufsmonopol für E-Zigaretten gekippt.

Der Verfassungsgerichtshof sprach sich gegen die vom Tabakmonopolgesetz vorgesehene Lösung aus. Danach sollten ab 1. Oktober in Österreich E-Zigaretten nur noch in Trafiken zu haben sein.

Und natürlich sind auch die Händler hoch erfreut über diese Entscheidung und sprechen davon, dass die „Trafikantenverordnung in Rauch aufgeht“.

Günter Höfert, Geschäftsführer von Erl, Österreichs größtem E-Zigaretten-Hersteller, wird beispielsweise in einer Pressemitteilung zitiert: „Die Wahl- und Entscheidungsfreiheit für die Konsumenten bleibt aufrecht erhalten und das ist gut so.“

Und der Hersteller geht noch einen Schritt weiter und spricht sich dafür aus, die Wachstumschancen für den Markt zu erkennen. Denn immer sind E-Zigaretten nicht mit herkömmlichen Glimmstängeln vergleichbar. Zudem gibt es auch viele E-Zigaretten ohne Nikotin. „Ein Großteil unseres Klientels sind ehemalige Raucher, die es mit Hilfe der E-Zigarette geschafft haben, das Rauchen zu lassen. Diese wären quasi gezwungen worden, Tabaktrafiken zu besuchen und wären so wieder mit ihrem alten Laster konfrontiert gewesen“, heißt es in der Erklärung weiter.