Österreichische E-Zigaretten-Branche fürchtet Schlechterstellung der heimischen Wirtschaft

Wieder mal Zeit für einen Blick nach Österreich – dort ist der Entwurf des neuen Tabakgesetzes in einer starken Diskussion.

Das Wirtschaftsblatt hat zu einer längeren und lesenswerten Diskussion eingeladen – zwischen einem Pharmakologen, einem Händler und einem Produzenten von E-Zigaretten sowie einem Vertreter des Gesundheitsministeriums. Sie debattieren die Knackpunkte. Beispiel Günter Höfert, Geschäftsführer von Von Erl: Er sieht sich durch das neue Gesetz als Produzent dreifach beeinträchtigt.

Zum einen werde die TPD2-Richtlinie in Österreich nicht eins zu eins umgesetzt: „Diverse Nachbarstaaten machen das aber und die Produzenten von dort werden zu uns hereinliefern. Daraus resultiert schon eine Schlechterstellung der heimischen Wirtschaft.“

Weiter ist nach Höferts Worten das Verbot des Onlineabsatzes zur Garantie des Jugendschutzes ein Hindernis und schließlich die Anmeldung neuer Produkte. Sie soll laut Entwurf sechs Monate vor dem Marktstart erfolgen. „Das ist ohnehin schon mal eine taffe Timeline, wenn ich sechs Monate brauche, bis ich eine Innovation auf den Markt bringen darf.“

Mehr und weitere Argumente in der Diskussion um das neue österreichische Gesetz unter Wirtschaftsblatt.at.