Österreich: Debatte um Tabakgesetz – „Menschen müssen ihr Leben selbst bestimmen dürfen“

Die geplante Novelle des Tabakgesetzes in Österreich sorgt für hohe Wellen. Und im Prinzip ist die Debatte so wie in Deutschland.

Verbote sollen die Bürger von dem fernhalten, was in den Augen der Mehrheit schädlich ist. Dagegen wendet sich nun das Team Stronach in einer Pressemitteilung: „Keine Entmündigung der Bürger durch Novelle des Tabakgesetzes! – Menschen müssen ihr Leben selbst bestimmen dürfen“.

„Die E-Zigarette als gesündere Alternative zur herkömmlichen Zigarette soll laut der Novelle nicht beworben werden dürfen – geht es der Gesundheitsministerin mehr um das Wohl der Raucher oder um das Wohl des Staatssäckels, der mit 2,1 Mrd. Euro aus der Tabaksteuer gefüllt wird?“, fragt in der Mitteilung rhetorisch Team Stronach Klubobmann Robert Lugar.

Und geht auch scharf mit den geplanten Schockbildern ins Gericht: „Muss dann auf Weinflaschen ein Foto von einem Autounfall unter Alkohol zu sehen sein? Müssen Fast-Food Ketten die Burger-Schachteln mit Adipositas-Bildern verzieren?“

Ausführlich zu der Pressemitteilung unter diesem Link.