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Noch mehr Ärzte für E-Zigarette

29. January 2020By ASW

Fast hat es den Anschein, als ob sich der Wind gegen das Dampfen dreht – und der Windmacher kommt völlig überraschend aus der Medizinergilde.




Das Deutsche Ärzteblatt bzw. aerzteblatt.de veröffentlichte einen langen und ausgewogenen Beitrag zu den Risiken und Chancen zum Rauchstopp mittels der E-Zigaretten. Ein Beitrag, der wohl zur Versachlichung der Diskussion im Rahmen der schrecklichen Toten in den USA beitragen soll.

Zu Wort kommen dabei Mediziner aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen, die – entgegen manch anderer Publikationen – auch noch praktizieren.
So wird der Berliner Pneumologe Dr. Thomas Hering teils seinen COPD-kranken Patienten zur E-Zigarette rät, um das Rauchen zu beenden. Dies gilt vor allem für solche, bei denen die „klassische Methode“, eine Kombination aus Nikotinersatzpräparaten und Verhaltenstherapie, nicht zum Erfolg führte. Er geht sogar so weit, dass er auf seiner Internetseite ein Merkblatt zum Dampfen mit Vor- und Nachteilen veröffentlichte. Er geht sogar davon aus, das zwischen 30 und 50 Prozent der Lungenfachärzte ihren Patienten E-Zigaretten empfehlen.

Ähnlich äußert sich der Düsseldorfer Suchtmediziner und klinischer Epidemiologe, Prof. Dr. Daniel Kotz. Er spricht sich explizit gegen die „Verteufelung der E-Zigarette“ aus und verweist auf deren Potenzial zur Rauchentwöhnung. Darüber hinaus fordert er eine Aufklärungskampagne für Ärzte und Raucher, zum Beispiel durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kurz BZgA in Köln.
Beide Mediziner lehnen Dual Use als kontraproduktiv ab.

Zur Zeit werden neue Leitlinien für Tabakkonsum und –entwöhnung von der Pneumologischen Gesellschaft erarbeitet – dabei soll die E-Zigarette gewürdigt werden. Selbst die steten Mahner, wie der Tübinger Suchtmediziner mit Spezialgebiet Nikotinabhängigkeit Prof. Anil Batra, der seit 1999 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Tabakentwöhnung, kurz WAT, ist, wird in dem Beitrag so zitiert: „Aktuell wird in der Arbeitsgruppe noch geprüft, ob die E-Zigarette eine Empfehlung bekommen könnte“. Im März fällt die Entscheidung. Das kennt bislang anders – vielleicht aus gutem Grund.

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Fast hat es den Anschein, als ob sich der Wind gegen das Dampfen dreht – und der Windmacher kommt völlig überraschend aus der Medizinergilde.




Das Deutsche Ärzteblatt bzw. aerzteblatt.de veröffentlichte einen langen und ausgewogenen Beitrag zu den Risiken und Chancen zum Rauchstopp mittels der E-Zigaretten. Ein Beitrag, der wohl zur Versachlichung der Diskussion im Rahmen der schrecklichen Toten in den USA beitragen soll.

Zu Wort kommen dabei Mediziner aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen, die – entgegen manch anderer Publikationen – auch noch praktizieren.
So wird der Berliner Pneumologe Dr. Thomas Hering teils seinen COPD-kranken Patienten zur E-Zigarette rät, um das Rauchen zu beenden. Dies gilt vor allem für solche, bei denen die „klassische Methode“, eine Kombination aus Nikotinersatzpräparaten und Verhaltenstherapie, nicht zum Erfolg führte. Er geht sogar so weit, dass er auf seiner Internetseite ein Merkblatt zum Dampfen mit Vor- und Nachteilen veröffentlichte. Er geht sogar davon aus, das zwischen 30 und 50 Prozent der Lungenfachärzte ihren Patienten E-Zigaretten empfehlen.

Ähnlich äußert sich der Düsseldorfer Suchtmediziner und klinischer Epidemiologe, Prof. Dr. Daniel Kotz. Er spricht sich explizit gegen die „Verteufelung der E-Zigarette“ aus und verweist auf deren Potenzial zur Rauchentwöhnung. Darüber hinaus fordert er eine Aufklärungskampagne für Ärzte und Raucher, zum Beispiel durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kurz BZgA in Köln.
Beide Mediziner lehnen Dual Use als kontraproduktiv ab.

Zur Zeit werden neue Leitlinien für Tabakkonsum und –entwöhnung von der Pneumologischen Gesellschaft erarbeitet – dabei soll die E-Zigarette gewürdigt werden. Selbst die steten Mahner, wie der Tübinger Suchtmediziner mit Spezialgebiet Nikotinabhängigkeit Prof. Anil Batra, der seit 1999 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Tabakentwöhnung, kurz WAT, ist, wird in dem Beitrag so zitiert: „Aktuell wird in der Arbeitsgruppe noch geprüft, ob die E-Zigarette eine Empfehlung bekommen könnte“. Im März fällt die Entscheidung. Das kennt bislang anders – vielleicht aus gutem Grund.

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