Kiffen statt dampfen? Junge Berliner bevorzugen Joints

Diese Umfrage ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die sehr skeptisch auf den Berliner Bezirk Kreuzberg blicken: Berliner Schüler kiffen mehr als andere Jugendliche.




Das berichtet die Berliner Morgenpost unter Berufung auf eine Studie des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg. Untersucht wurde das Drogenverhalten von Jugendlichen. Demnach ist der Alkohol auf dem Rückzug, die Schüler kiffen lieber zur Entspannung.

Allerdings, und das ist für ein Portal wie eGarage interessant, elf Prozent der Jugendlichen gaben an, dass sie regelmäßig rauchen. Insgesamt hatte schon rund jeder Dritte zwischen 12 und 17 Jahren seine Erfahrungen mit Tabak. Allerdings sei die tägliche Zigarette verbreiteter als der Griff zur Flasche, berichtet die Zeitung weiter.

Wir dürfen uns angesichts dieser Ergebnisse einige Fragen stellen. Da wäre zum Beispiel die Frage nach der E-Zigarette? Die wurde gar nicht abgefragt, liegt aber natürlich gerade bei jungen Menschen sehr zum Trend. Oder: Es ist zwar löblich, dass das Bezirksamt eines Bezirks das Suchtverhalten seiner jungen Einwohner analysieren will. Aber: Ist das repräsentativ für ganz Berlin?

Und schließlich: In Friedrichshain-Kreuzberg leben rund 275.000 Menschen – das ist damit der kleinste der Berliner Bezirke. Gibt es es solche Umfragen auch aus anderen Städten dieser Größenordnung?

In dem Zusammenhang sei noch auf einen Artikel von 20min aus der Schweiz verwiesen. Eine junge Schweizer Firma will mit einem neuen Konzept den Cannabis-Markt revolutionieren. Die Idee: Mit Joints ohne Suchtstoffe Jugendlichen aus ihrer Ausstieg aus ihrer zu ermöglichen. Ausführlich dazu unter 20min.ch.