Harter Tobak: Werbekampagne gegen Schmuggelzigaretten

Die Zigarettenindustrie fährt gegen schwere Geschütze auf!

Es geht um das Thema Schmuggelzigaretten. Neben einer großer Werbekampagne (unser Foto zeigt eine Werbetafel an einer Berliner Bushaltestelle) gibt es auch eine Website. Und da werden unter anderem die möglichen Inhaltsstoffe der illegalen Kippen aufgelistet.

Dass da diverse Gifte drin sein können, haben wir schon gehört. Denn die illegalen Zigaretten werden nicht unbedingt in den modernsten Anlagen produziert. Und auch nicht regelmäßig auf die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert, die beispielsweise in Europa gelten. Manches wird in Übersee halt laxer gesehen – Käufer illegaler Kippen wissen das meist auch (und ignorieren es wohl). Allerdings listet die Website Schmuggelkippe.de auch andere in den Zigaretten gefundene Stoffe auf, die da nun gar nichts zu suchen haben: Rattenkot, CD-Reste und Nylonfäden.

Ebenso drastisch ist die Aussage (wie auf dem Foto): „Sicher rauch ich für Terrorcamps“, mit der ein Hinweis auf mögliche Gewinne aus dem Geschäft mit illegalen Zigaretten gegeben werden soll.

Die Konsequenz: Man sollte auf den Kauf der illegalen Zigaretten verzichten. Und eine Forderung an die Politik, die die Website stellt: strengere Strafen für Händler geschmuggelter oder gefälschter Zigaretten.

Hinter der ganzen Kampagne steht Philipp Morris – und wer selbst schauen will, hier ist der Link.