Großes Dampf-Interview im Fernsehen

Dustin Dahlmann, Vorsitzender des Bündnisses für Tabakfreien Genuss (BfTG)

Eine halbe Stunde im Fernsehen – wann bekommt das Dampfen mal eine solche Bühne? Gut, es war nicht bei ARD oder RTL, sondern bei The European TV, das unter anderem bei TV.Berlin ausgestrahlt wird.




Und für bestens informierte Dampfer gab es nicht sonderlich viel Neues zu erfahren im Gespräch von Ansgar Graw mit Dustin Dahlmann vom E-Zigaretten-Verband BfTG. Aber angesichts von Umfragen, die zeigen, dass viele Raucher E-Zigaretten völlig irrig sogar für gefährlicher halten, ist es eben deutlich wichtiger, öffentlich über die Basics zu sprechen, als in die kleinen Feinheiten einzusteigen.

Anfangs ging es um die Evali-Opfer und die Skepsis, die das hinsichtlich der E-Zigarette ausgelöst hat. Dahlmann blieb bei seiner Botschaft: Die Produkte in Europa seien sicher, nur die illegale Nutzung von Stoffen wie es in den USA häufig im Zusammenhang mit Cannabis zu beobachten sei berge Gefahren. Dann die klare Aussage: „Die E-Zigarette ist ein Produkt ausschließlich für erwachsene Raucher, die sich das Rauchen nicht abgewöhnen können oder wollen.“ Der weit überwiegende Teil der Dampfer seien ehemalige Raucher. Graw wollte es noch einmal genau wissen: Sind E-Zigaretten völlig ungefährlich? Nein, sagte Dahlmann, „es sind Risiken damit verbunden“, auch wenn es wesentlich weniger gefährlich sei als das Rauchen. Länger ging es auch um die Erfolge in Großbritannien bei der Senkung der Raucherquote, das „habe sehr, sehr viel mit der E-Zigarette zu tun“. Einen erheblichen Teil der Kritik an der E-Zigarette nannte Dahlmann „unfair“, wissenschaftliche Fakten würden nicht zur Kenntnis genommen.

Nebenbei wurde Jenga gespielt – am Ende zog Graw den Stein, der den Turm zum Einsturz brachte. Das ganze Interview gibt es hier zu sehen.