Absurde „Studien“: Jetzt wird mit Google-Suchen argumentiert

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An absurden Aussagen von vermeintlich seriösen Forschern zur E-Zigarette mangelt es wahrlich nicht. Doch eine neue „Untersuchung“ aus den USA setzt nun noch einmal tiefer an.

Die im wissenschaftlichen Fachblatt American Journal of Preventive Medicine veröffentlichte Untersuchung versucht allen Ernstes, eine Aussage darüber zu treffen, ob und warum Dampfer mit dem Rauchen aufhören, und zwar basierend auf: Googles Suchstatistiken. Weniger als ein Prozent der Google-Suchen drehten sich um den Rauchstopp, so die Autoren. Zudem sinke der Anteil der Suchanfragen, die sich mit den Gefahren des Dampfens beschäftigten. Dafür nähmen Suchen zum Kauf von E-Zigaretten zu.




Nun, da fällt einem nicht mehr viel ein, die Meldung macht ziemlich sprachlos  weil die Aussage derart wenig Substanz hat. Die Wissenschaftler haben sich offenbar noch nie mit statistischen Effekten beschäftigt. Denn die Untersuchungsergebnisse sind ganz einfach leicht zu erklären  und überhaupt nicht besorgniserregend. Natürlich informiert man sich am Anfang, also bei der ersten Anschaffung einer E-Zigarette, sehr viel eher über die Risiken und das Thema Rauchstopp. Hat man sich erst einmal für die E-Zigarette entschieden und den Umstieg geschafft, stehen diese Fragen nicht mehr im Vordergrund. Je mehr Raucher also langfristig aufs Dampfen umsteigen, desto größer ist die Zahl der Leute, die über dieses Thema bereits Bescheid wissen. Die „Neuankömmlinge“ hingegen machen im Vergleich einen immer geringeren Anteil aus.

Oder, anders ausgedrückt: Über das Thema Gesundheitsrisiken informiert man sich in der Regel einmal. Über den Kauf von neuen Modellen und Liquids hingegen immer mal wieder. Die Forscher haben also keine einzige wichtige Frage über die E-Zigarette beantwortet, sondern lediglich eine Banalität zutage gefördert  die natürlich mal wieder negative Schlagzeilen macht.