Der E-Zigarette gehört die Zukunft!

Der Frankfurter Wissenschaftler Heino Stöver

Zugegeben: Die Überschrift ist ein bisschen reißerisch. Aber falsch ist sie nicht, oder?

Und nachdem wir mit dieser Überschrift die Leser in den Text gelockt haben, möchten wir auf ein Interview mit Prof. Heino Stöver in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam machen. Erst kürzlich war er von eGarage interviewt worden.




Und der Suchtforscher sagte hier an dieser Stelle: „Die heutige Politik zur E-Zigarette ist völlig unglaubwürdig“. Denn, so Stövers Begründung, zu dieser These: „Mir ist kaum erklärlich, warum zum Beispiel das Deutsche Krebsforschungszentrum, das DKFZ, eine derart ablehnende Haltung entwickelt hat. Das mag auch mit den handelnden Personen zu tun haben, insbesondere mit Martina Pötschke-Langer, die beim DKFZ die entscheidende Position in Sachen Tabakprävention bis vor kurzem innehatte und leider eine sehr negative Haltung entwickelt hat.“

Andere Nikotinersatztherapien als E-Zigarette werden wohlwollender begleitet

Und Prof. Stöver sagte bei eGarage.de weiter: „Es drängt sich aber auch der Verdacht auf, dass es eine enge Verknüpfung zur Gesundheitswirtschaft gibt. Auffällig ist jedenfalls, dass andere Nikotinersatztherapien durchaus wohlwollend begleitet werden. Zudem habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass es geradezu eine Phalanx der Ablehnung innerhalb der wissenschaftlichen deutschen Suchtforschung gibt, wenn es um die E-Zigarette geht.“

In der Süddeutschen Zeitung geht Stöver (daher unsere reißerische Überschrift) davon aus: „Die konventionelle Zigarette hat keine Zukunft mehr“ (und diese Headline haben die Kollegen in München getextet). Insgesamt werden wir an dieser Stelle das komplette Interview in der SZ nicht zusammenfassen, denn man sollte – wie auch bei unserem Gespräch mit dem Wissenschaftler – jede Zeile davon lesen. Aber auf einen Satz weisen wir in Sinne von vielen Dampfern besonders gern hin. Da sagt Prof. Stöver mit Blick auf die Dampferszene: „Die Community ist ein Gegengewicht zu der recht oberflächlich geführten Diskussion um E-Zigaretten.“ Voilá!

Das ganze Interview in der Süddeutschen Zeitung gibt es unter diesem Link.

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