Unabhängiges Informationsportal zur E-Zigarette

Nachrichten und Informationen aus Politik und Wissenschaft rund ums Dampfen seit 2014

Foto: Inge Eberhardt

Der Ausschuss für Ernährung empfiehlt

20. January 2021By ASW

Das Wort „Ernährungspolitischer Bericht 2020“ kommt ganz wortgewaltig daher, den der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft vergangene Woche veröffentlichte.




Er ist „Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft (10. Ausschuss) zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung – Drucksache 19/19430, 19/20213 Nr. 1.5 – Bericht der Bundesregierung zur Ernährungspolitik, Lebensmittel- und Produktsicherheit – Gesunde Ernährung, sichere Produkte(Ernährungspolitischer Bericht 2020)“.
In der Drucksache 19/25817 „Grundlagen, Ziele und Maßnahmen der Politik der Bundesregierung im Bereich der Ernährung und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes“ seit 2016 betrachtet, eingeordnet und dokumentiert – und mit den Stimmen der Großen Koalition angenommen.

Darin wird als großer Erfolg für den Verbraucherschutz die Werbeverbote für Tabakprodukte und E-Zigaretten, beschlossen im vergangenen Jahr, herausgestellt. Schließlich war hierfür dieser Ausschuss unter Leitung von Alois Gerig von der CDU ja federführend. Und so kommt es zu der Einschätzung, „dass sich Tabakprodukte von anderen legal beworbenen Produkten grundlegend unterscheiden. Kein anderes Produkt ist bereits bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gleichermaßen gesundheitsschädlich wie Tabakprodukte.“
Man könnte sich glücklich schätzen, würde dieser Lead-Satz bitte in Zusammenhang mit E-Zigaretten gebracht werden. Irgendwie sind die Aussagen von BfR und DKFZ zu Dampfprodukten in ihrer Risikobewertung im Vergleich zu Tabakzigaretten noch nicht in der Ausschuss-Wirklichkeit von Ernährung und Landwirtschaft angekommen. Beide Einrichtungen, das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, sind Bundesbehörden und sicherlich gerne bereit, ihr Wissen mit dem Ausschuss zu teilen.

Im weiteren Verlauf ist übrigens keine Rede mehr von Tabak, sondern nur noch von Empfehlungen zu Themen wie Eierkennzeichnung, Nährwertkennzeichnung, Lebensmittelverschwendung und Fehlernährung bei Kindern und Jugendlichen.

MEISTGELESEN

FACEBOOK

Cover for egarage.de
1,545
egarage.de

egarage.de

egarage.de ist die unabhängige Informationsquelle zur E-Zigarette: Bei uns gibt es News über Politik,

VERANSTALTUNGEN

WERBUNG

Der Ausschuss für Ernährung empfiehlt

20. January 2021By ASW

Das Wort „Ernährungspolitischer Bericht 2020“ kommt ganz wortgewaltig daher, den der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft vergangene Woche veröffentlichte.




Er ist „Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft (10. Ausschuss) zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung – Drucksache 19/19430, 19/20213 Nr. 1.5 – Bericht der Bundesregierung zur Ernährungspolitik, Lebensmittel- und Produktsicherheit – Gesunde Ernährung, sichere Produkte(Ernährungspolitischer Bericht 2020)“.
In der Drucksache 19/25817 „Grundlagen, Ziele und Maßnahmen der Politik der Bundesregierung im Bereich der Ernährung und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes“ seit 2016 betrachtet, eingeordnet und dokumentiert – und mit den Stimmen der Großen Koalition angenommen.

Darin wird als großer Erfolg für den Verbraucherschutz die Werbeverbote für Tabakprodukte und E-Zigaretten, beschlossen im vergangenen Jahr, herausgestellt. Schließlich war hierfür dieser Ausschuss unter Leitung von Alois Gerig von der CDU ja federführend. Und so kommt es zu der Einschätzung, „dass sich Tabakprodukte von anderen legal beworbenen Produkten grundlegend unterscheiden. Kein anderes Produkt ist bereits bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gleichermaßen gesundheitsschädlich wie Tabakprodukte.“
Man könnte sich glücklich schätzen, würde dieser Lead-Satz bitte in Zusammenhang mit E-Zigaretten gebracht werden. Irgendwie sind die Aussagen von BfR und DKFZ zu Dampfprodukten in ihrer Risikobewertung im Vergleich zu Tabakzigaretten noch nicht in der Ausschuss-Wirklichkeit von Ernährung und Landwirtschaft angekommen. Beide Einrichtungen, das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, sind Bundesbehörden und sicherlich gerne bereit, ihr Wissen mit dem Ausschuss zu teilen.

Im weiteren Verlauf ist übrigens keine Rede mehr von Tabak, sondern nur noch von Empfehlungen zu Themen wie Eierkennzeichnung, Nährwertkennzeichnung, Lebensmittelverschwendung und Fehlernährung bei Kindern und Jugendlichen.

MEISTGELESEN

FACEBOOK

VERANSTALTUNGEN

WERBUNG