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Dein Freund und Helfer

22. February 2015By ASW

Im Karneval erfreuen sich alle an endlosen „Bützchen“ und viel Kölsch – man feiert beschwingt und fröhlich, am liebsten rund um die Uhr und vergisst manchmal einfach, mit dem Trinken aufzuhören – auch wenn man ins Auto steigt, um endlich heimzufahren.

Und die Buben in Grün oder Blau sind ganz besonders wachsam und an entsprechenden Alkoholkontrollen fehlt es nicht wirklich an diesen tollen Tagen im Rheinland. Seit fast 15 Jahren lebe ich aber in dieser eigentlich Karneval – und Faschingsfreien Zone an der Spree, wo auch immer die falschen Karnevalslieder wie „Du gehörst zu mir wie mein Namen an der Tür“ mit wachsender Begeisterung in den Kneipen mit ansatzweise rheinischem Frohsinn erklingen, aber noch gar nie wurde ich bei einer Verkehrskontrolle „gezogen“.

Und jetzt: okay, ich war zwar wirklich mit Rheinländern an diesem Freitag im Karneval unterwegs, aber ohne Kostüm und ohne Schunkeln, dafür mit zwei oder drei Gläschen Weißwein und viel leckerem fetten Essen. Ich fühlte mich total fahrsicher. Ziemlich spät ging es heim in der großen Stadt mit den breiten Straßen.

Eine ist so weitläufig mit drei Fahrspuren, dass man locker, diese auf eine verengen kann, rechts die Autos rauszieht und links den Polizisten postiert, der die zu kontrollierenden Fahrzeuge aussucht und rauswinkt. Oje, an dem kam ich nun wirklich nicht vorbei – und schlagartig fallen einem alle großen und kleinen Sünden ob mit oder ohne Alkohol ein. Zur Nervenberuhigung noch schnell zwei Züge aus der E-Zigarette – und dann war ich dran.

Ich kurbelte die Fensterscheibe runter und strahlte den Beamten fröhlich an und schmetterte ihm mit fester Stimme ein herzliches „Grüß Gott“ entgegen.

Ob dieser sehr süddeutschen Begrüßungsformel extrem irritiert, blickte er mich kurz und streng an, roch in mein kleines Auto – und winkte mich grußlos weiter.

Jubel! Natürlich hatte ich nicht wirklich zu viel getrunken, aber wohl hat mich gerettet, dass es im Wagen nicht nach Zigarettenrauch stank – für viele ein klares Indiz, dass man auch trinkt, und das auch zu viel – sondern nur nach wohlfeilen Aromen wie Mango und Maracuja.

Das passt nicht wirklich zu Bier und ist auch der anderen Rauchdrogen unverdächtig. Der „göttliche“ Beistand und meine E-Zigarette haben mich vor Schlimmerem bewahrt. Der nächste Karneval kann kommen, aber nur mit meiner E-Zigarette; und hoffentlich ohne weitere Kontrollen.

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Im Karneval erfreuen sich alle an endlosen „Bützchen“ und viel Kölsch – man feiert beschwingt und fröhlich, am liebsten rund um die Uhr und vergisst manchmal einfach, mit dem Trinken aufzuhören – auch wenn man ins Auto steigt, um endlich heimzufahren.

Und die Buben in Grün oder Blau sind ganz besonders wachsam und an entsprechenden Alkoholkontrollen fehlt es nicht wirklich an diesen tollen Tagen im Rheinland. Seit fast 15 Jahren lebe ich aber in dieser eigentlich Karneval – und Faschingsfreien Zone an der Spree, wo auch immer die falschen Karnevalslieder wie „Du gehörst zu mir wie mein Namen an der Tür“ mit wachsender Begeisterung in den Kneipen mit ansatzweise rheinischem Frohsinn erklingen, aber noch gar nie wurde ich bei einer Verkehrskontrolle „gezogen“.

Und jetzt: okay, ich war zwar wirklich mit Rheinländern an diesem Freitag im Karneval unterwegs, aber ohne Kostüm und ohne Schunkeln, dafür mit zwei oder drei Gläschen Weißwein und viel leckerem fetten Essen. Ich fühlte mich total fahrsicher. Ziemlich spät ging es heim in der großen Stadt mit den breiten Straßen.

Eine ist so weitläufig mit drei Fahrspuren, dass man locker, diese auf eine verengen kann, rechts die Autos rauszieht und links den Polizisten postiert, der die zu kontrollierenden Fahrzeuge aussucht und rauswinkt. Oje, an dem kam ich nun wirklich nicht vorbei – und schlagartig fallen einem alle großen und kleinen Sünden ob mit oder ohne Alkohol ein. Zur Nervenberuhigung noch schnell zwei Züge aus der E-Zigarette – und dann war ich dran.

Ich kurbelte die Fensterscheibe runter und strahlte den Beamten fröhlich an und schmetterte ihm mit fester Stimme ein herzliches „Grüß Gott“ entgegen.

Ob dieser sehr süddeutschen Begrüßungsformel extrem irritiert, blickte er mich kurz und streng an, roch in mein kleines Auto – und winkte mich grußlos weiter.

Jubel! Natürlich hatte ich nicht wirklich zu viel getrunken, aber wohl hat mich gerettet, dass es im Wagen nicht nach Zigarettenrauch stank – für viele ein klares Indiz, dass man auch trinkt, und das auch zu viel – sondern nur nach wohlfeilen Aromen wie Mango und Maracuja.

Das passt nicht wirklich zu Bier und ist auch der anderen Rauchdrogen unverdächtig. Der „göttliche“ Beistand und meine E-Zigarette haben mich vor Schlimmerem bewahrt. Der nächste Karneval kann kommen, aber nur mit meiner E-Zigarette; und hoffentlich ohne weitere Kontrollen.

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