„Dampfen statt Rauchen“ – eine neue Kampagne

Was tun, wenn der Staat partout seine Bürger nicht über ein Produkt aufklären will, das sie vom Glimmstängel wegbringt?




Dann müssen die Hersteller und Händler wohl selbst in die Bütt, um mit den Konsumenten zu kommunizieren, sie über „verkürzte“ und irreführende Meldungen aus den USA zu E-Joint mit illegalen THC-haltigem Inhalt aufklären, den Rauchern einen Weg aus ihrem Laster zu offerieren, der weniger schädlich ist, die Fehleinschätzung der möglichen Verbraucher richtigzustellen, sie zu informieren und die Geschäftspartner zum Mitmachen aufzufordern.

Der Branchenverband BfTG, das Bündnis für Tabakfreien Genuss, hat viel Geld in die Hand genommen und eine Aufklärungskampagne unter dem Motto „Dampfen statt Rauchen“ gestartet mit Flyern in Dampferläden mit sehr guten, knappen wissenschaftlichen Erläuterungen, eine social-media-Kampagne, Informationsvideos und für alle Interessierten gut sichtbar auf Plakaten in über 100 Städten in Deutschland – alles zu finden in der extra eingerichteten Website: www.dampfen-statt-rauchen.de

Die fünf Kernbotschaften sind kurz und knackig:

Dampfen ist um 95 Prozent weniger schädlich als Rauchen
E-Zigaretten haben weniger als 0,5 Prozent des Krebsrisikos von Tabakzigaretten
Die Aromen in E-Zigaretten wirken nicht schädlich auf Herz und Blutgefäße
Beim Rauchstopp sind E-Zigaretten doppelt so erfolgreich wie Nikotinersatzpräparate wie Kaugummi, Spray und Pflaster
E-Zigaretten sind keine E-Joints

Die Plakate kann man seit dem 13. Dezember und im Januar für jeweils eine Dekade finden.
Und weil die grauenvollen Ereignisse die Konsumenten nicht nur in Deutschland extrem verunsicherten, wie auch die beiden Eigentümer von „Tante Dampf“ in Berlin bestätigten, ist Erklärung und Aufklärung von Nöten; Dustin Dahlmann, Vorsitzender des BfTG, drückt es in der Presseerklärung so aus: „Wir starten diese Kampagne, damit möglichst viele Menschen von dem Potenzial der E-Zigarette erfahren. Die elektrische Zigarette gibt es seit zwölf Jahren in Deutschland, und die Wissenschaft ist sich einig, dass sie deutlich weniger schädlich ist als die Tabakzigarette. Es ist alarmierend, dass nur ein Drittel der Bevölkerung diese Fakten kennt. Das muss endlich geändert werden, und dafür arbeiten wir.“, wenn Sie weder rauchen noch dampfen. Wenn Sie sich aber den Nikotinkonsum nicht abgewöhnen wollen oder können, dann ist die E-Zigarette das Beste für Sie!“