Dampfen in Österreichs Literatur

Wahrscheinlich wird es nicht mehr lange dauern, bis in dem gedruckten Wort der Alpenrepublik das dampfen so richtig zu Ehren kommt. Denn eine der profiliertesten Literatinnen aus Österreich ist eine leidenschaftliche Dampferin: Margit Schreiner.




Zugegeben, meine Kenntnisse der zeitgenössischen österreichischen Literatur ist ziemlich begrenzt.

Aber wer zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen wird, der hat es echt geschafft, so wie die Schriftstellerin Schreiner. Eine Globetrotterin, die die Welt eroberte von Tokio, über Paris und Berlin, bis nach Italien und zurück nach Österreich.

Im Interview mit dem österreichischen „Kurier“ bezeichnet die literarische Dampferin diese Ortswechsel als Inspiration, was man gut nachvollziehen kann. Man folgt den kleinen Dampfwölkchen, bis sie sich auflösen und lässt die Gedanken ihnen folgen.

Ihr Lieblingssujet sind autobiografische Romane und Essays, aber auch kleinere Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften. Wir warten auf eine Kurzgeschichte mit einer um die Welt trampenden Dampferin, die ihre jeweiligen Reisebegleiter nach E-Zigaretten oder deren Lieblingsliquids aussucht.

Die sonntägliche Phantasie geht hier weiter: „Ich wohne nicht im Elfenbeinturm“