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6 Monate rauchfrei

10. May 2015By ASW

 

Heute könnte ich den ganzen Tag nur jubeln – und ich werde auch feiern: seit genau einem halben Jahr habe ich – von einem kleinen Rückfall, der mir allerdings Übelkeit bereitete, abgesehen – keine Zigarette mehr geraucht. Ich bin in der Drogensprache wohl als „clean“ zu bezeichnen. Dafür habe ich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt: das Dampfen. Und entgegen aller landläufigen Meinungen habe ich keinerlei Entzugserscheinungen, keine Fressattacken erlitten und vor allem keinen emotionalen Amoklauf erlebt. Ganz im Gegenteil, ich habe nur Vorteile für mich entdeckt wie das Dampfen immer und überall ohne dumme Bemerkungen und ätzendes Naserümpfen der Umstehenden, keine Stressrauchen unter freiem Himmel in winterlicher Kälte, keine unterbrochenen Gespräche wegen notweniger Zigarettenpause, keine der üblichen zwei bösen Erkältungen im Herbst und im Frühjahr und – Jubel – ich habe nicht zugenommen.
Das kenne ich von meinen zwei vorhergegangenen gescheiterten Versuchen, mir das Rauchen abzugewöhnen, ganz anders: jeden Monat ohne Zigarette hatte ich ein Kilo mehr. Jeder Ex-Raucher kann bestimmt endlose Geschichten erzählen von nächtlichen Kühlschrankplünderungen, von den endlosen Kaugummimengen, die zwar starke Kaumuskeln bescherten, aber nicht die Gier stillen konnten, und von bangen Schreckminuten vor dem Spiegel, weil schon wieder eine Hose oder ein Rock „eingelaufen“ war. Das war mir dann irgendwann zu viel (ich sage lieber nicht, wie lange ich durchgehalten habe und was mich das kostete); und ich fing halt wieder mit den Glimmstängeln an. Zum Ärger meines Mannes und zum Spott der Mitmenschen, die mich anfangs eifrig lobten und unterstützten, dann meinen unbändigen Appetit erst bewunderten, dann belächelten: „Nein, Du hast doch gar nicht zugenommen, ich kann nichts sehen“: charmante und gutmeinende Lügner. Freude hatte eigentlich nur meine Änderungsschneiderei und die Damenoberbekleidungsindustrie, die ich öfter als mir lieb war aufsuchte.
Jetzt ist alles gut: ich fühle mich pudelwohl und bin echt stolz auf mein erstes Halbjahr ohne Zigarette und mit dem Dampfen.

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10. May 2015By ASW

 

Heute könnte ich den ganzen Tag nur jubeln – und ich werde auch feiern: seit genau einem halben Jahr habe ich – von einem kleinen Rückfall, der mir allerdings Übelkeit bereitete, abgesehen – keine Zigarette mehr geraucht. Ich bin in der Drogensprache wohl als „clean“ zu bezeichnen. Dafür habe ich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt: das Dampfen. Und entgegen aller landläufigen Meinungen habe ich keinerlei Entzugserscheinungen, keine Fressattacken erlitten und vor allem keinen emotionalen Amoklauf erlebt. Ganz im Gegenteil, ich habe nur Vorteile für mich entdeckt wie das Dampfen immer und überall ohne dumme Bemerkungen und ätzendes Naserümpfen der Umstehenden, keine Stressrauchen unter freiem Himmel in winterlicher Kälte, keine unterbrochenen Gespräche wegen notweniger Zigarettenpause, keine der üblichen zwei bösen Erkältungen im Herbst und im Frühjahr und – Jubel – ich habe nicht zugenommen.
Das kenne ich von meinen zwei vorhergegangenen gescheiterten Versuchen, mir das Rauchen abzugewöhnen, ganz anders: jeden Monat ohne Zigarette hatte ich ein Kilo mehr. Jeder Ex-Raucher kann bestimmt endlose Geschichten erzählen von nächtlichen Kühlschrankplünderungen, von den endlosen Kaugummimengen, die zwar starke Kaumuskeln bescherten, aber nicht die Gier stillen konnten, und von bangen Schreckminuten vor dem Spiegel, weil schon wieder eine Hose oder ein Rock „eingelaufen“ war. Das war mir dann irgendwann zu viel (ich sage lieber nicht, wie lange ich durchgehalten habe und was mich das kostete); und ich fing halt wieder mit den Glimmstängeln an. Zum Ärger meines Mannes und zum Spott der Mitmenschen, die mich anfangs eifrig lobten und unterstützten, dann meinen unbändigen Appetit erst bewunderten, dann belächelten: „Nein, Du hast doch gar nicht zugenommen, ich kann nichts sehen“: charmante und gutmeinende Lügner. Freude hatte eigentlich nur meine Änderungsschneiderei und die Damenoberbekleidungsindustrie, die ich öfter als mir lieb war aufsuchte.
Jetzt ist alles gut: ich fühle mich pudelwohl und bin echt stolz auf mein erstes Halbjahr ohne Zigarette und mit dem Dampfen.

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