Wie kommt die Dampfe ins Schnitzel

Egal ob Schmutziger Donnerstag oder Weiberfasnacht – diese Geschichte ist wirklich skurril und ein bisschen ekelig und sie kommt aus einem karnevalsfreien Land, aus Großbritannien.




Man stelle sich vor: Eine Familie aus der englischen Stadt Hamshire hat für das Abendbrot sich Hähnchenschnitzel beim Supermarkt ausgeguckt, die Pfanne steht auf dem Herd, die Packung wird aufgerissen und das Fleisch soll in die Pfanne oder Ofen wandern. Und was fällt ihnen in die Hände, keine Schnitzel, sondern: Britische Familie: In unserer Packung Hähnchen-Schnitzel war eine E-Zigarette, wie der „Stern“ berichtet.

Nun soll es selbst auf der Insel in der Nordsee Zeitgenossen geben, die noch nie eine E-Zigarette gesehen haben und erstmal völlig verblüfft auf den Fund starren. Okay, irgendwann konnten sie den Fund als Dampfer-Utensil identifizieren. Und marschierten schnurstracks zum Lebensmittelladen. Auch dort war die Irritation ziemlich groß und man drückte der Familie einen Einkaufsgutschein in die Hand.

Damit könnte die Geschichte eigentlich vorbei sein, aber nicht wirklich. Denn schließlich bekam die BBC Wind davon und dann ging es so richtig ab. Noch ein Gutschein, Beschwerde beim Hähnchen-Hersteller, Überprüfung der Produktionskette und Kontrollüberwachung. Ohne Ergebnis oder Auffälligkeiten. Die noch nie rauchende und dampfende Familie zeigt sich schwer verärgert und fordert auf der Suche nach dem Verantwortlichen die Befragung der Mitarbeiter.

Lebensmittel- und Qualitätskontrolle ist halt nicht nur bei den Herstellern von Hähnchenschnitzel wichtig, wenn es um Salmonellen geht, sondern auch für mögliche Dampfer unter den Mitarbeitern. Oder war das nur eine Karnevalsverkleidung einer gelangweilten E-Zigarette. So sorry.

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