Studie sieht 350.000 Raucher weniger durch das Dampfen

Während die Diesel-Krise und die Kartellaffäre bei der Automobilindustrie mittlerweile fast täglich für neue Schlagzeilen sorgen, sind die Headlines rund um das Thema Dampfen eher sporadisch verteilt.

Doch das «British Medical Journal» könnte jetzt mit einer weiteren Studie für neue Schlagzeilen sorgen. Dabei geht es nicht einfach um eine x-beliebige Untersuchung aus der Rubrik: „Noch ein Wissenschaftler …..“ Die Untersuchung basiert auf der Befragung von 161.054 Probanden (eigentlich sogar noch rund 2.000 mehr, aber da waren einige Fragen offen geblieben. Damit fallen sie aus dem wissenschaftlichen Raster.) Und mit dieser Größenordnung ist es zweifelsfrei die bislang größte repräsentative Studie von und mit Dampfern. Laut British Medical Journal hat die E-Zigarette einer breiten Bevölkerung geholfen, das Rauchen zu reduzieren.

Die Studie, die ein Team der University of California in San Diego schon 2014 und 2015 durchgeführt hat, beschäftigte sich auch mit weiteren Aspekten des Rauchens: 22.500 Befragte waren Raucher. Zehn Prozent davon hatten in den vergangenen 12 Monaten aufgehört.

Interessant ist das Fazit der Studie, das die Forscher hochgerechnet haben. In zwei Jahren sank die Zahl der Raucher um 350.000 – neben denen, die sich sowieso entschieden, ihr Laster aufzugeben. Denn: Wer E-Zigarette dampft, macht eher mit herkömmlichen Tabak Schluss! Und das schafften der Befragung zufolge über acht Prozent der Teilnehmer.

Kommentare sind deaktiviert.