Studie: Liquid-Aromen machen gesundheitlich großen Unterschied

Klar: Studien, die lediglich Auswirkungen auf zellulärem Level betrachten, haben nur eine begrenzte Aussagekraft. Entscheidend sind Untersuchungen, die sich tatsächlich mit Gewebe und vor allem den Dampfern selbst beschäftigen. Dennoch lohnt es sich, eine Studie der US-Universität Rochester kurz vorzustellen. Die Forscher untersuchten, wie sich nikotinfreier Dampf auf weiße Blutkörperchen auswirkte. Biomarker, die über Entzündungen und Gewebeschäden Auskunft geben, stiegen laut der Untersuchung an. Interessant ist, dass nun im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters der griechische Wissenschaftler Konstantinos Farsalinos, der als ausgesprochener E-Zigaretten-Unterstützer von sich reden macht, die Ergebnisse einordnete. Er sagte, Aromen hätten vermutlich einen deutlichen Einfluss auf die Schäden durch E-Zigaretten. „Egal ob selbst gemischt oder fertig gekauft, die Menge an Aromen bestimmt das Ausmaß negativer Effekte“, sagte er. „Ich würde erwarten, dass einfachere Mischungen sicherer sind als komplexe Geschmäcker.“ Ausführlich getestet ist diese Hypothese natürlich nicht und eher im Bereich der Spekulation, wie Farsalinos‘ Wortwahl zu erkennen gibt. Für besonders gesundheitsbewusste Dampfer könnte es aber eine interessante Information sein. Natürlich gilt auch bei dieser Studie wie so häufig: Der Vergleich mit der Tabakzigarette fehlt und es kann davon ausgegangen werden, dass diese um Größenordnungen schlechter abgeschnitten hätte.

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