Studie: Dampf-Session hat auch bei Asthma keine unmittelbare Auswirkung auf Lunge

Eine neue Studie bestätigt, was viele Dampfer aus eigener Erfahrung wissen: Die direkten Auswirkungen einer Dampf-Session sind in der Lunge nicht negativ spürbar. Das gilt sogar für Asthmatiker. In der Untersuchung, die unter anderem von Forschern des kanadischen Québec Heart and Lung Institutes ausgeführt wurde, ging es um die direkten Auswirkungen einer einstündigen Dampf-Session. Dabei wurden handelsübliche Zigaretten sowie ein neutrales Trägerliquid verwendet, das nur aus Propylenglycol (PG, 70 Prozent) sowie Glycerol (VG, 30 Prozent) bestand, also ohne Nikotin und Aromastoffe. PG und VG gelten als die gesundheitlich möglicherweise problematischen Inhaltsstoffe neben dem süchtig machenden, aber wenig direkt gesundheitsschädlichen Nikotin.

Zwar gab es bei einigen Teilnehmern durch das Einatmen kurzzeitige Irritationen, aber eine Stunde später konnten die Forscher keinerlei Auswirkungen auf die Lungenfunktion feststellen. Das galt sowohl für die Lungenleistung als auch Anzeichen für den Beginn einer Entzündung, was auch über Blutuntersuchungen abgesichert wurde. Überraschend an der Studie: Auch Asthmatiker zeigten keine Anzeichen einer Störung.

Gute Nachrichten für die Dampfer also. Aber natürlich ist klar: Die Studie sagt nichts über die Langzeiteffekte der Nutzung von E-Zigaretten. Klar ist aber auch: Herkömmliche Zigaretten reizen die Lunge auch im Kurzzeit-Test deutlich stärker. Sogar Passivrauchen scheint für erheblich mehr Irritationen vor allem bei Asthmatikern zu sorgen, wie diese Studienübersicht zeigt.

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