Schweiz: Dampfen nur kleine Ausstiegshilfe

In der Schweiz heißt die Untersuchung „Suchtmonitoring“. Da wurden 11.000 Menschen über 15 Jahren zu ihrem Suchtverhalten in Bezug auf Tabak befragt. Die Ergebnisse für 2015 wurden gerade vorgestellt.




Aufhören wollen in der Schweiz mehr als fünfzig Prozent mit dem Rauchen, aber meistens brauchen sie mehr als einen Anlauf dazu, wie das Online-Portal „20 Minuten“ meldet: Die Hälfte der Raucher will das Qualmen aufgeben

Im Gegensatz zu anderen Ländern spielt beim Absprung von den Glimmstängeln das Dampfen aber nur eine kleine Rolle: Nur knapp sechs Prozent gaben die E-Zigarette als Ausstiegshilfe beim letzte Aufhörversuch an; allerdings war sie gleichzeitig die meistgenannten Unterstützung, wie das Schweizer Bundesamt für Gesundheit in seiner Studie berichtet.

Die Sprecherin der Behörde, Simone Buchmann, wird bei „20 Minuten“ mit den Worten zitiert: «E-Zigaretten sind 95 Prozent weniger schädlich als Zigaretten. Wichtig ist, dass die Betroffenen vollständig auf E-Zigaretten umsteigen.» Natürlich sei es besser, wenn jemand ganz aufhöre, «aber wenn jemand nicht ohne Nikotin kann, ist eine E-Zigarette sicher die gesündere Option».

Vielleicht haben die Studien aus Großbritannien von Public Health England dazu beigetragen, die ehedem so abwehrende Haltung zum Dampfen in der Alpnenrepublik etwas abzumildern.

Den Schweizern sei der Beitrag von Frau Prof. Bauld bei uns in der eGarage empfohlen: eGarage insight – Auszüge aus dem Vortrag von Prof. Linda Bauld; dann klappt’s auch mit dem Dampfen.