New York will keine Raucher und Schweizer Dampfpolitik

The Land of free war schon Vorreiter vieler Anti-Rauch-Kampagnen und Restriktionen, aber das haut echt dem Fass den Boden aus: 13 Dollar für eine Schachtel Zigaretten.




Die tollste Stadt der Welt will seine Raucherzahlen von 14 Prozent auf 12 Prozent in drei Jahren drücken. Da helfen nicht nur scharfe Rauchverbote. Der Bürgermeister Bill de Blasio holt zum ganz großen Schlag aus und erhöht die Preise pro Schachtel Glimmstängel auf fast 11 Euro (13 Dollar). Das sind fast 20 Prozent mehr als bislang. Das soll ab Juni 2018 im Big Apple gelten. Und gleichzeitig werden die Verkaufslizenzen für Tabakprodukte halbiert, wie die Bild-Zeitung meldet: New York erhöht Mindestpreis für Zigaretten auf 13 Dollar!.

Das ist ein Wort – da loben wir uns die sanften linden Lüftchen aus der Schweiz, wo sich ein kritisches Umdenken beim Dampfen abzeichnet.
Das Schweizer Fernsehen SRG hat einen sehr informativen Beitrag zum Thema Dampfen veröffentlicht: Prävention am Scheideweg Dampfen statt Rauchen: Weniger Schadstoffe und doch umstritten .

Hier wird die gesamte Breite der Diskussion darstellt, den die Eidgenossen führen.

Es hat sich wohl die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Raucher am Teer stirbt, nicht am Nikotin. So soll im neuen Tabakproduktesegetz, das nächstes Jahr in Kraft tritt, das Verbot von nikotinhaltigen Liquids aufgehoben werden. Schon spricht man von einer Änderung der Präventionsstrategie: Dampfen statt Rauchen. Dampfen als das kleine Übel wird propagiert. Auch von Prof. Dr. Jean-François Etter, Professor für Öffentliche Gesundheit an der Universität Genf, der die überbrachten Positionen der staatlichen Behörden und Gesundheitsvertreter anprangert.

Ein sehr informativer und umfassender Beitrag mit Video und vielen Links zu wissenschaftlichen und offiziellen Texten.