Neue Untersuchung: Dampfen verbessert Gesundheitszustand

Die Studienlage zum Thema E-Zigarette verbessert sich stetig weiter. Eine neue Untersuchung, die im renommierten Fachmagazin „European Addiction Research“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass kaum Nichtraucher dampfen und die Nutzer von E-Zigaretten nach dem Tabak-Stopp über starke Gesundheitsvorteile berichten.

Die Forscher, unter anderem von der Universität Hamburg, befragten 3320 deutsche E-Zigaretten-Nutzer. Die Zusammenfassung ist hier einsehbar.

91,5 Prozent der Studien-Teilnehmer waren ehemalige Raucher, 7,5 Prozent rauchten noch und dampften gleichzeitig. ein Prozent hatte vorher nicht geraucht. Die Dual-User nutzen demnach die höchsten Nikotinstärken, die Ex-Raucher etwas niedrigere und die Niemals-Raucher dampfen in der Regel ohne Nikotin.

Der Verband des eZigarettenhandels (VdeH), der auf die Studie aufmerksam gemacht hatte, konnte sie offenbar vollständig einsehen. Demnach berichten 98 Prozent der ehemaligen Tabakraucher von gesundheitlichen Verbesserungen seit ihrem Umstieg auf die E-Zigarette. Häufig genannt wurden verbesserte Kondition, weniger Husten und eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.

Laut VdeH schlussfolgern die Autoren: „Starke Raucher konnten innerhalb von wenigen Tagen komplett von Tabak auf E-Zigarette wechseln. Dieser Umstieg wurde aus gesundheitlichen Gründen vollzogen und die gesundheitlichen Verbesserungen ermutigten die Umsteiger, mit der Verwendung fortzufahren. Doppelbenutzer erlebten weniger gesundheitliche Verbesserungen. Wir schließen aus unserer Studie, dass E-Zigaretten als Ersatz eine Brücke zur Abstinenz von Tabakprodukten sein können.“