DKFZ zu E-Zigaretten

Ostern scheint die richtige Zeit für Überraschungseier zu sein. Gerade wenn sie aus Heidelberg kommen, dem Sitz des Deutschen Krebsforschungszentrum, dem DKFZ.




Mit der neuen Abteilungsleiterin für Krebsprävention, Dr. Ute Mons, weht wohl ein frischer Wind aus dem Südwesten, nicht mehr so ultimativ gegen das Dampfen, die positiven englischen Studien nicht weiter ignorierend.

Die Schlagzeile zu den Feiertagen lautet: Dampfen ist weniger schädlich als Rauchen, weniger krebserregend. In einem Interview mit dpa sagte die Ärztin wörtlich: „Es ist nicht davon auszugehen, dass sie genauso schädlich wie normale Zigaretten sind“, wie die Augsburger Allgemeine meldet: Krebsforschung: E-Zigaretten weniger schädlich als Tabak

Ihre Vorgängerin, Dr. Pötschke-Langer, die nach der Pensionierung jetzt für Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) und als Mitglied im Kuratorium der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen arbeitet, wettert weiter gegen das Dampfen: Einstiegsprodukt für Jugendliche, fehlende Langzeitstudien und fragliche Ausstiegshilfe für Raucher, wie sie in einem Gastbeitrag für Psychologie-Aktuell.com schrieb: Tabakkonsum weiter rückläufig, E-Zigaretten auf dem Vormarsch
Nur ein bisserl vorsichtiger äußerte sie sich, nicht mehr so dogmatisch und uneinsichtig.

Dann kann ja Ostern kommen.
eGarage wünscht allen Dampfern frohe Ostern, vielleicht liegt ja ein neues Liquid oder eine neue Dampfe im Nest. Und die Wölkchen sollen nur aus der E-Zigarette kommen.