Dampfen und Sommerloch

Nichts wird im politischen Berlin mehr gefürchtet als das sogenannte Sommerloch. Nicht nur weil es für die Journalisten kaum was zu berichten gibt – das kann ja dank des US-Präsidenten derzeit kaum passieren – oder weil sich Hinterbänkler durch Ungewöhnliches hervortun.




Nun, der SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach ist sicher kein Unbekannter und sein Wort hat Gewicht in der Partei und im Parlament. Deshalb muss seine Aussage Im Deutschlandfunk besondere Beachtung geschenkt werden. In einem langen Beitrag rund um das zehnjährige Jubiläum des Rauchverbots wurde der Bundestagsabgeordnete zur E-Zigarette befragt. Und seine Antwort lässt aufhören: „Ob wir es so wie in England machen sollten, dass wir die e-Zigarette stärker propagieren, da wäre ich sehr vorsichtig. Ich würde sie aber gleichzeitig auch nicht unter den Nichtraucherschutz drücken, dafür haben wir nicht genug warnende Hinweise.“
In dem Bericht kommt auch noch der Frankfurter Suchtexperte Prof. Heino Stöver zu Wort und plädiert für das englische Propagieren des Dampfens, um die Raucherzahlen zu dezimieren.
Hier geht es zum DLF: Langer Streit um den blauen Dunst

Und für alle, die ihre Koffer packen und schon ganz im Urlaubsfieber sind, hat sich die Eßlinger Zeitung die Frage gestellt: Ab in den Urlaub: Wohin mit der E-Zigarette?