Britische Forscher: Regelmäßig dampfen weniger schädlich als selten rauchen

Zahlreiche deutsche Medien berichten derzeit darüber, dass laut einer neuen Studie schon gelegentliches Rauchen erheblichen Gesundheitsschaden anrichten kann. Spiegel online zum Beispiel titelt: „So viel Schaden richtet eine Zigarette pro Tag an.“ Auch die Bild ist auf das Thema aufmerksam geworden. Da fast alle Dampfer Ex-Raucher sind, ist schon diese Frage interessant. Wirklich spannend wird es aber für die Nutzer von E-Zigaretten bei einem genaueren Blick in die Studie, die diese Woche im hoch angesehenen BMJ (ehemals British Medical Journal) veröffentlicht wurde. Denn das Forscherteam, unter anderem vom Krebsforschungszentrum des University College London, vergleicht den hohen Schaden, den bereits wenige Zigaretten anrichten können, explizit mit dem Dampfen.




In der Studie heißt es wörtlich (Übersetzung aus dem Englischen durch eGarage): Obwohl E-Zigaretten viel diskutiert wurden, gelten sie laut zahlreichen Experten als deutlich sicherer als Zigaretten und es wird davon ausgegangen, dass sie für den Rückgang der Raucherquoten in Großbritannien teilweise verantwortlich sind. Diese Forschungsergebnisse widersprechen der Behauptung, dass E-Zigaretten Rauchgewohnheiten aufrecht erhalten.“

Weiter schreiben die Autoren: „Deshalb sind E-Zigaretten wichtig, um Schadensminderung zu erreichen und können dabei helfen, vollständig mit dem Rauchern aufzuhören, was nötig ist, um die Gefahr von Herz- Kreislauferkrankungen deutlich zu senken. Auch wenn bestimmte negative Einflüsse der E-Zigarette auf das Herz- Kreislaufsystem weiter erforscht werden sollten sind solche Effekte, wenn sie überhaupt existieren, wahrscheinlich nicht so hoch wie das Risiko, das mit gelegentlichem Rauchen einhergeht, wie wir es untersucht haben.“