Aufklärungsbedarf für E-Zigaretten

Das schmerzt wirklich: Mehr als die Hälfte aller Deutschen halten das Dampfen für ebenso schädlich wie das Rauchen – oder noch schädlicher.




Der Verband des eZigarettenhandels, VdeH, hatte im Juli bei TNS Infratest eine Telefonbefragung bei über 2.000 Erwachsenen zum Thema Dampfen in Auftrag gegeben.
Fast 46 Prozent halten demnach das Dampfen für „genauso schädlich“ wie das Rauchen von klassischen Tabakzigaretten. Noch schlimmer: Über 10 Prozent waren der Ansicht, dass Dampfen „noch schädlicher“ sei als Rauchen.

Also mehr als die Hälfte der Bevölkerung muss noch aufgeklärt werden, nicht nur als mögliche Konsumenten, sondern vor allem als Nachbar, Kollege, Freund und Meinungsbildner.
Kein Wunder, dass die Politik skeptisch dem Konsum vom elektronischen Zigaretten gegenüber steht. Dabei sind die so positiven Studien aus Großbritannien und den USA einfach noch nicht genug ins öffentliche Bewusstsein gedrungen. Da gibt es noch viel zu tun.
Der Verband fordert eine Aufklärungskampagne der Politik – man könnte aber auch sagen: Besser die Hersteller sollten in die Offensive gehen; schließlich kennen die ihr Produkt doch.

Hier geht es zur Presseerklärung des VdeH:Alarmierende Umfrage zur E-Zigarette: 55 Prozent der Deutschen sind falsch informiert

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